Treffen der Bonner und Bremer Imker
auf dem „Lür-Kropp-Hof" in Oberneuland
Der Bonner „Verein zum Schutz der Wild- und Honigbiene Voreifel e.V." traf anlässlich seiner diesjährigen Studien-fahrt nach Bremen und Celle am l. September mit dem „Imkerverein Bremen von 1875" auf dessen Lehrbienenstand aufdem „Lür-Kropp-Hof" zusammen, und die aufmerksamen und gastfreundlichen Bremer Freunde gestalteten uns einenbemerkenswerten Tag: Der gesamte Bremer Vorstand hatte sich mit seinen Damen eingefunden und präsentierte zu Recht mit Stolz seine beiden Schmuckstücke, die zwei Fachwerk-Häuser (Schulung und Objekt-Ausstellung sowie Bibliothek), die sich dem Ensemble der Hofstiftung („Lür-Kropp") allerbestens eingegliedert haben. Wir Bonner haben die beispielhaft gute Öffentlichkeitsarbeit u. a. mit den vielen gepflegten Schul-Partnerschaften und die dazu verfügbaren Lehrmaterialien, die sich am modernen Schulunterricht orientieren, bewundert und gute Ideen für den künftig eigenen Lehrstand (im Katzenlochtal auf Uni-Gelände) mitgenommen; es war im hohen Maße eindrucksvoll zu erfahren, wie z. B. Dieter Heitmann den Lehrbienenstand als „ausserschulischen Lernort" mit anschaulichen „Stationen" mit den Vereins-Freunden erarbeitet und für die verschiedenen Altersstufen als nachgefragtes Angebot etabliert hat. Dieter Rudolph, der uns als Bremer Vorsitzender mit einem herzlichen Willkommen begrüßt hatte, führte u. a. aus, wie aus der praktischen Arbeit heraus bis in die Politik hinein die Bremer Freunde erfolgreich öffentliche Mittel einwerben, um ihre Vereinsarbeit und damit die Imkerei nachhaltig zu stärken.
In Bonn, so antwortete Friedel Mirbach, der Bonner Vorsitzende, in seiner Dankesrede beim gemeinsamen Essen u. a., hat die ökologische Ausrichtung mit Wildbienen und Hummeln einen Schwerpunkt, und die Beteiligung gerade auch von jungen Frauen und der relativ niedrige Altersquerschnitt geben dem noch kleinen Bonner Verein wichtige Impulse. Wir haben zum Gegenbesuch eingeladen, und sicherlich wird das dazu skizzierte Thema (HACCP bei Honig), insbesondere vertreten durch den stellvertretenden Bremer Vorsitzenden, August-Wilhelm Schinkel, ein mögliches Thema sein, dem wir uns stellen wollen.
Ein weiterer Reise-Höhepunkt war wieder der Besuch im Celler Institut („Tag der offenen Tür"), das auch den erfahrenen Freunden unter uns stetig neue Anregung und attraktive Information vermittelt; im hohen Maße zufrieden und mit der festen Absicht, auch im kommenden Jahr wieder zu reisen, um „Nektar" zu sammeln, sind wir zurückgekehrt.
Hans Büning-Pfaue

Besuche lohnen sich
Last Update 1.05.2012