{"id":119,"date":"2016-03-15T23:30:03","date_gmt":"2016-03-15T22:30:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/?page_id=119"},"modified":"2016-03-15T23:30:03","modified_gmt":"2016-03-15T22:30:03","slug":"honig-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/honig-2\/","title":{"rendered":"Honig"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"color: #008000;\">Honig &#8211; Die Gesundheit im Glas<\/span><\/h2>\n<p>Die flei\u00dfigen Honigproduzentinnen sammeln Bl\u00fctennektar oder Honigtau und verarbeiten diese Naturprodukte durch Zugabe von Dr\u00fcsensekreten und durch Wasserentzug zu Honig. Er wird in den Wachszellen der Bienenwaben gelagert und mit einem d\u00fcnnen Wachsdeckelchen verschlossen. Honig dient dem Bienenvolk als Nahrung und als Heizmaterial im Winter.<\/p>\n<p><strong>Seine Hauptbestandteile sind Kohlenhydrate, vorwiegend sind dies Traubenzucker und Fruchtzucker.<\/strong><\/p>\n<p>Traubenzucker, auch Glucose oder Dextrose genannt, ist in unserem Blut bereits in einer mittleren Konzentration von 1g\/l vorhanden. Er ist von den inneren Organen und von der Muskulatur sofort verwertbar zur Energiegewinnung. In h\u00f6herer Konzentration wirkt Traubenzucker bakterient\u00f6tend.<\/p>\n<p>Fruchtzucker oder Fructose kann von unserm K\u00f6rper ebenfalls leicht aufgenommen werden, jedoch deutlich langsamer als Traubenzucker. Fruchtzucker wird im K\u00f6rper insulinunabh\u00e4ngig abgebaut, er belastet deshalb den Zuckerstoffwechsel des K\u00f6rpers weniger als Traubenzucker und wird deshalb auch von Diabetikern besser toleriert.<\/p>\n<p>Honig ist reich an Mineralstoffen. Bl\u00fctenhonig enth\u00e4lt davon bis zu 0,5%, Heide- und Blatthonige sogar bis zu 1%. Es sind Stoffe, die auch in unserem K\u00f6rper eine wichtige Rolle spielen: Kalium, Natrium, Magnesium, Calcium und Phosphor sowie zahlreiche Spurenelemente, wie Eisen, Kupfer, Chrom, Mangan, Kobalt.<\/p>\n<p><strong>Weitere f\u00fcr unsere Gesundheit wertvolle Honigbestandteile sind die Fermente.<\/strong><\/p>\n<p>Die Invertase wandelt den im Nektar reichlich enthaltenen Rohrzucker um in Traubenzucker und Fruchtzucker. Die Diastasen des Honigs bauen St\u00e4rke ab zu Dextrinen und Maltose. Die Aufnahme dieser Fermente mit dem Honig kann somit auch beim Menschen die Verdauungst\u00e4tigkeit unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Die sog. Inhibine im Honig wirken auch noch in kleinster Dosis keimt\u00f6tend.<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt aber im Honig aminos\u00e4ure\u00e4hnliche Stickstoffverbindungen, die im menschlichen Organismus trotz geringer Quantit\u00e4t gro\u00dfe Wirkungen entfalten, und zwar das Cholin und das Acetylcholin. Cholin wird von unseren K\u00f6rperorganen nicht selbst hergestellt, mu\u00df also mit der Nahrung aufgenommen werden. Es hat eine Bedeutung im Zuckerstoffwechsel, besonders wichtig aber ist seine Funktion im Fettstoffwechsel der Leber. Das Acetylcholin fungiert in unserem K\u00f6rper als Neurotransmitter. Es f\u00fchrt zu Blutgef\u00e4\u00dferweiterung, (auch der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe), Blutdrucksenkung und zu einer Verlangsamung des Pulsschlages.<\/p>\n<p><strong>Der gesundheitliche Wert des Honigs<\/strong><\/p>\n<p>Schon seit Menschengedenken wird Honig nicht nur wegen seines Wohlgeschmacks, sondern auch zu Heilzwecken verwendet. Durch seinen hohen Anteil an Trauben- und Fruchtzucker stellt er f\u00fcr den menschlichen K\u00f6rper einen hochwertigen Energielieferanten dar. Diese Zuckerarten gehen nach ihrer Aufnahme ohne weiteren Energieaufwand in das Blut \u00fcber. Deshalb wird Honig gern von Sportlern, chronisch Kranken, Rekonvaleszenten und k\u00f6rperlich geschw\u00e4chten Menschen genommen. Bei den Mineralstoffen dient der Anteil an phosphorsaurem Kalk dem zum Aufbau von Knochen und Z\u00e4hnen; das Eisen zur Blutbildung.<\/p>\n<p><strong>Experimentell erwiesen sind die Wirkungen des Honigs auf unser Herz- und Kreislaufsystem.<\/strong><\/p>\n<p>Es lie\u00dfen sich nachweisen:<\/p>\n<ol>\n<li>eine Steigerung der Durchblutung der Herzkranzadern,<\/li>\n<li>eine Verlangsamung der Pulsfrequenz bei gleichzeitiger Blutdrucksenkung<\/li>\n<li>eine Steigerung der Pumpleistung bei Herzschw\u00e4che und<\/li>\n<li>eine Regularisierung der Schlagfolge bei unregelm\u00e4\u00dfigem Pulsschlag.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ursache der genannten Herzwirkungen sind neben den Kohlenhydraten und Spurenelementen besonders das im Honig enthaltene Acetylcholin.<\/p>\n<p><strong>Ein weiteres Beispiel des gesundheitlichen Nutzens ist die Wirkung des Honigs auf die Leber.<\/strong><\/p>\n<p>Honig hilft Leberkranken durch Energiezufuhr ohne dabei den Stoffwechsel zu belasten. Die Kohlenhydrate und das Cholin im Honig bauen die bei Leberkrankheiten verlorengegangenen Glykogenvorr\u00e4te wieder auf. Honig ist in der Lage, 68% mehr Leberglykogen zu bilden, als es die gleiche Menge Traubenzucker vermag.<\/p>\n<p>Bei Infektionskrankheiten im Bereich der oberen Luftwege unterst\u00fctzt Honig die k\u00f6rpereigene Infektabwehr durch die bakterient\u00f6tende Wirkung der Inhibine. Ein bew\u00e4hrtes Hausmittel seit Gro\u00dfmutters Zeiten ist es, Honig mit warmer Milch zu verabreichen. Wir sollten aber unsere Honigkunden darauf achten, dass Honig nicht mit der Milch gekocht werden sollte, weil ja zahlreiche Inhaltsstoffe durch Erhitzen verloren gehen.<\/p>\n<p>Honig ist aber kein Medikament, sondern ein hochwertiges Nahrungsmittel. Er sollte deshalb in keinem Haushalt fehlen, wo man Wert auf gesunde und trotzdem schmackhafte Ern\u00e4hrung legt. Denn Honig ist das einzige S\u00fc\u00dfungsmittel, das gleichzeitig naturbelassen, schadstoffarm und reich an nat\u00fcrlichen Wirkstoffen ist. Folgerichtig stellt der Honig einen wichtigen Bestandteil der Vollwertkost dar.<\/p>\n<p><strong>Schon in der Bibel steht (Spr.24,13):<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201eIss Honig, denn er ist gut\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_888\" aria-describedby=\"caption-attachment-888\" style=\"width: 243px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-888\" src=\"http:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Honig-Diagramm510x630-243x300.jpg\" alt=\"Honig-Diagramm\" width=\"243\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Honig-Diagramm510x630-243x300.jpg 243w, https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Honig-Diagramm510x630-300x371.jpg 300w, https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Honig-Diagramm510x630-121x150.jpg 121w, https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Honig-Diagramm510x630-100x124.jpg 100w, https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Honig-Diagramm510x630.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-888\" class=\"wp-caption-text\">Honig-Diagramm<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Honig &#8211; Die Gesundheit im Glas Die flei\u00dfigen Honigproduzentinnen sammeln Bl\u00fctennektar oder Honigtau und verarbeiten diese Naturprodukte durch Zugabe von Dr\u00fcsensekreten und durch Wasserentzug zu Honig. Er wird in den Wachszellen der Bienenwaben gelagert und mit einem d\u00fcnnen Wachsdeckelchen verschlossen. Honig dient dem Bienenvolk als Nahrung und als Heizmaterial im Winter. Seine Hauptbestandteile sind Kohlenhydrate, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/honig-2\/\" class=\"more-link\">Mehr <span class=\"screen-reader-text\">\u00fcber &#8222;Honig&#8220; <\/span>Lesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":889,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_mc_calendar":[],"footnotes":""},"class_list":["post-119","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=119"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":890,"href":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/119\/revisions\/890"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-json\/wp\/v2\/media\/889"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}