{"id":31,"date":"2016-02-05T02:48:05","date_gmt":"2016-02-05T01:48:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/?page_id=31"},"modified":"2018-05-10T23:39:22","modified_gmt":"2018-05-10T21:39:22","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/chronik\/","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<h3>Chronik des Imkervereins Bremen von 1875 e.V.<\/h3>\n<p>Angefangen hat es auf der Landwirtschaftsausstellung im Jahre 1874 unter dem Protektorat des Deutschen Kronprinzen und sp\u00e4teren Kaisers der 99 Tage,<\/p>\n<p>Friedrich III, der den Wunsch \u00e4u\u00dferte, Bremen im Anschluss an die erfolgreichen Bestrebungen der Moorversuchsstation auch auf dem Gebiete der Imkerei zum Mittelpunkt Norddeutschlands zu machen.<\/p>\n<p>So trat dann unter F\u00fchrung des Kaufmanns W. KAUNE eine Reihe praktizierender Imker zur Gr\u00fcndung des\u00a0<strong>BIENENWIRTSCHAFTLICHEN VEREINS F\u00dcR BREMEN UND UMGEGEND\u00a0<\/strong>zusammen. Das war im Jahre 1875. Einflussreiche Bremer Kaufleute erkl\u00e4rten ihren Beitritt, der bekannteste war wohl <strong>Konsul H.H. MEIER<\/strong>, uns in Erinnerung geblieben als Vorstandsvorsitzender der Reederei \u201c<strong>Norddeutscher Lloyd<\/strong>\u201d, der \u201c<strong>Bremer Bank<\/strong>\u201d und der \u201c<strong>Gesellschaft zur Rettung Schiffbr\u00fcchiger<\/strong>\u201d.<\/p>\n<p>F\u00fcrwahr eine beachtliche Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass zur damaligen Zeit die Bienenhaltung innerhalb der Stadtgrenzen bei Strafe verboten war.<\/p>\n<p>Der Mitgliederbestand begann schon gleich mit <strong>100 Imkern<\/strong>, im Jahr 1917, kurz vor Ende des ersten Weltkrieges, als unser <strong>Verein im Botanischen Garten einen Lehrbienenstand<\/strong> einrichtete, an dem Kriegsversehrte als Imker geschult wurden, stieg die Mitgliederzahl auf 270.<\/p>\n<p>Heute 2015 hat sich die Mitgliederzahl bei 213 eingependelt. Damit geh\u00f6ren wir zu den gr\u00f6ssten Imkervereinen in Norddeutschland.<\/p>\n<p>Als Ursache daf\u00fcr kann die Intensivierung der Vereinsarbeit angesehen werden. So haben wir jeden Monat regelm\u00e4\u00dfig unseren <strong>Vereinsabend<\/strong>, fast immer mit <strong>Fachvortr\u00e4gen<\/strong> kompetenter Wissenschaftler. Schon in den sechziger Jahren wurde, verteilt auf Stadtteile, Fachunterricht eingef\u00fchrt. Seit 1990 l\u00e4uft j\u00e4hrlich regelm\u00e4\u00dfig eine Grundschulung, die auch von vielen Ausw\u00e4rtigen aus dem hannoverschen Bereich in Anspruch genommen wird.<\/p>\n<p>Unter dem Regime der Nationalsozialisten kam es 1937 zur Aufl\u00f6sung des Vereins. Erst mit Bewirtschaftung von Zucker und Honig wurden im Rahmen des <strong>REICHSN\u00c4HRSTANDES<\/strong> <strong>Imkersparten gegr\u00fcndet<\/strong>, die nach Ende des Regimes zu den Imkervereinen Ost, Lesum, West, Mitte und Blumenthal umgewandelt wurden.<\/p>\n<p>Unser Verein Bremen Ost besann sich auf seine Tradition und gab sich 1990 den Namen<\/p>\n<p><strong>\u201cIMKERVEREIN BREMEN von 1875 e.V.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Der Verein wurde am 18.M\u00e4rz 1991 in das Vereinsregister eingetragen<\/p>\n<p>Im Park des L\u00fcr-Kropp-Hofes in Oberneuland unterhalten wir einen Lehrbienenstand, in dem wir die praktische Schulung durchf\u00fchren. Au\u00dferdem bieten wir dort Schulklassen und anderen Gruppen Gelegenheit zu F\u00fchrungen; in den Sommermonaten ist dort jeden <strong>zweiten Sonntag Tag der \u201cOffenen T\u00fcr<\/strong>\u201d.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronik des Imkervereins Bremen von 1875 e.V. 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