{"id":3262,"date":"2019-06-17T14:51:25","date_gmt":"2019-06-17T12:51:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/?p=3262"},"modified":"2019-06-18T13:53:39","modified_gmt":"2019-06-18T11:53:39","slug":"sperrbezirk-eingerichtet-und-nun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/sperrbezirk-eingerichtet-und-nun\/","title":{"rendered":"Sperrbezirk eingerichtet und nun?"},"content":{"rendered":"\n<p>Vielen in unserem Verein ist es bisher erspart geblieben, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Jetzt ist dies n\u00f6tig und wir m\u00f6chten versuchen, die Amtliche Bekanntgabe verst\u00e4ndlicher darzustellen: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> Bienenst\u00e4nde in den betroffenen Gebieten sind zu melden, unter Angabe von; Ort und Anzahl der V\u00f6lker. Dies gilt auch wenn die St\u00e4nde bereits gemeldet sind!! <strong>Lebensmittel\u00fcberwachungs-, Tierschutz- und Veterin\u00e4rdienst des Landes Bremen, L\u00f6tzener Str. 3, 28207 Bremen, Tel. 361 4035 oder elke.gronau@lmtvet.bremen.de<\/strong>       Es wird dann in den n\u00e4chsten Wochen eine Futterkranzprobe durch eine vom Amt bestellte Person genommen.  <\/li><li><strong>Darf ich meinen Honig ernten?<\/strong> Ja. Aber auf keinen Fall an Bienen verf\u00fcttern! Es d\u00fcrfen keine Bienen oder Brut aus den Sperrbezirken verstellt werden. Wachs, welches in die Weiterverarbeitung gegeben wird ist als Seuchenwachs zu kennzeichnen. Es darf keine eigene Wachsverarbeitung zu Mittelw\u00e4nden erfolgen! <\/li><li><strong>Wie ist es mit V\u00f6lkern, die ich besitze, die momentan au\u00dferhalb des Sperrgebiets stehen, darf ich die jetzt tats\u00e4chlich nicht &#8222;nach Hause&#8220; holen?<\/strong> Richtig, Ausnahmen nur mit Genehmigung des Amtes.<\/li><li><strong>Worauf muss ich jetzt konkret verst\u00e4rkt bei meinen V\u00f6lkern und beim Umgang mit ihnen achten?<\/strong> Die Zelldeckel der Brut sollen nach oben gew\u00f6lbt, nicht l\u00f6chrig und nicht verf\u00e4rbt sein. Ein l\u00f6chriges Brutnest kann auf Faulbrut hinweisen &#8211; es tritt aber auch auf bei: alter K\u00f6nigin, Kalkbrut oder Eintrag von Nektar\/Honig ins Brutnest!   <\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.bremer-imker.de\/bremer-imkerverein\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_2319.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3263\"\/><figcaption> <br> Das Foto (von Dr. Friedrich Pohl) zeigt erkrankte Brut mit fadenziehender Masse und in leeren Zellen schwarze Faulbrutschorfe (Hinweis: auch bei Erregertyp ERIC II gefunden!). <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong> Was kann ich noch vorbeugend tun? <\/strong> Wabenerneuerung in Brut- und Honigraum ist die beste Vorsorge im Bienenvolk! In der Lindentracht werden noch Mittelw\u00e4nde ausgebaut. Im Sperrbezirk eingefangene Schw\u00e4rme sollten unbedingt einer Hungerphase (Dunkelhaft\/Kellerhaft) unterzogen werden. Der Schwarm braucht sein Futter auf, die Bienen putzen sich gegenseitig und verd\u00fcnnen evtl. vorhandene Sporen. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die oben\ngenannten Punkte und Hinweise hat Marten Carstensen zusammen gestellt und mit\nDr. Friedrich Pohl (LMTVet) abgesprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielen in unserem Verein ist es bisher erspart geblieben, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Jetzt ist dies n\u00f6tig und wir m\u00f6chten versuchen, die Amtliche Bekanntgabe verst\u00e4ndlicher darzustellen: Bienenst\u00e4nde in den betroffenen Gebieten sind zu melden, unter Angabe von; Ort und Anzahl der V\u00f6lker. Dies gilt auch wenn die St\u00e4nde bereits gemeldet sind!! 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