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Das Projekt „Bienen zu Besuch der Schule“ ist ein Projekt des Imkerverein Bremen v.1875 e.V. Wir haben es im Jahr 2018 an wenigen Schulen gestartet und in diesem Jahr wollen wir weitere Schulen und Imker*innen hinzugewinnen. Wir befinden uns also noch in der Versuchsphase. An diesem Punkt können wir interessierte und engagierte Menschen gebrauchen, gerne, um an unserem Projekt zu partizipieren. Noch finden sich keine Informationen auf der Homepage bremer-imker.de. Das soll sich bald ändern. Bis dahin sind wir gerne unter m.carstensen@bremer-imker.de erreichbar.

Imker*in

Vorteile
wenig Arbeitsaufwand
Kontakt zu Schulen
Nachwuchsförderung
begattete Königin

Voraussetzungen
zwei Waben ohne Königin stellen
Bienen einlogieren
bei Rückfragen zur Verfügung stehen

Schule

Vorteile
kein Vorwissen & kaum Betreuungsaufwand
einfacher Zugang zu Bienen
ausgearbeitetes Arbeitsmaterial
weiterführende Projekte möglich

Voraussetzungen
Ansprechpartner stellen
neugierig sein
Neugierde bei Schüler*innen wecken

Bienen zu besuch an der Schule

Nur was man kennt, kann man schützen. Und dass Insekten unseren Schutz brauchen, ist unumstritten. Kinder sollten also Insekten kennenlernen und mit ihnen in Berührung kommen. Dies möchte unser Projekt erreichen: Bienen werden von einem Imker für 6 bis 8 Wochen in einem Schaukasten an die Schule gestellt. Hier können die Schüler und Schülerinnen dann jederzeit in den Bienenstock sehen. In dieser Zeit bilden die Bienen eine neue Königin. Die Kinder haben so die Möglichkeit, mit Beobachtungsaufträgen die Entwicklung einer Bienenkönigin hautnah mitzuerleben.

Bienen kommen für 6 bis 8 Wochen an die Schule. Der Betreuungsaufwand ist minimal, der Umgang ist leicht und wird durch Lehrmaterial unterstützt.

Ablauf In dem Zeitraum Mai/Juni wird von einer/m Imker*in ein Schaukasten an die Schule gebracht, aufgebaut und es werden Bienen eingesetzt. Ab dann können die Schüler*innen mit einer Lehrperson den Schaukasten öffnen und die Bienen beobachten. Der große Vorteil bei einem Schaukasten: Die Bienen befinden sich hinter einer Glasscheibe. So können die Schüler*innen ihre Berührungsängste abbauen.

Umsetzung im Unterricht Die Einbindung der Bienen in den Schulalltag ist vielfältig: im regulären Naturwissenschaften-Unterricht, in kurzen Unterrichtsphasen, in einer Bienen-AG oder in individuellen Projekten. Die Beobachtungsaufträge und vielfältigen Unterrichtsideen werden mitgeliefert und stetig weiterentwickelt. Dazu erstellen wir Lehrermaterialien und Informationen für Eltern etc.

Mögliche Projekte Die Bienen können effektiv und mit wenig Zeit- und Arbeitsaufwand zwischendurch eingesetzt werden. Aber erfahrungsgemäß ist die ganze Schulgemeinde – von der Schülerschaft allen Alters bis zu Eltern und Lehrer*innen – sehr positiv eingestellt und der neue „Besuch“ ist „in aller Munde“. Das lässt sich zu Nutze machen und in dieser Zeit lassen sich unterschiedliche Projekte durchführen. Denkbar wären z.B. eine Projektwoche zu Themen wie „Das Insektensterben“ oder „Nutztier Honigbiene“ oder ein Malwettbewerb für ein Etikett des schuleigenen Honigs, der dann z.B. auf dem Sommerfest verkauft wird.

Bewerbung Sie können Ihre Schule ganz einfach über unsere Homepage für dieses Projekt bewerben. Wir haben leider nur eine begrenzte Anzahl Schaukästen. Außerdem müssen wir eine kurze Sichtung des Schulgeländes durchführen, um eine mögliche Stellung der Bienen abzusprechen.

Unterstützung Wir unterstützen die Schulen gerne in ihrer Umsetzung und sind für Ideen und Impulse offen. Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen bei der Planung.

Ein*e Imker*in bringt Bienen für 6 bis 8 Wochen an die Schule. Der Arbeitsaufwand ist minimal, die positiven Auswirkungen groß.

Ablauf Ab Mitte/Ende der Frühtracht werden zwei Waben mit Brut und Futter und ohne Königin an eine Schule geliefert. Diese werden in Schaukästen gesetzt, die von unserer Seite gestellt werden. Nach 6 bis 8 Wochen können die Waben mit einer hoffentlich begatteten Königin wieder abgeholt werden. Während dieser Zeit müssten Sie nicht an die Schule kommen. Ob Ihr Ableger gefüttert werden muss, kann eine von uns geschulter Lehrkraft entscheiden. Möchten Sie lieber selber kontrollieren oder möchten Sie eventuell sogar mit den Kindern an die Bienen, lässt sich das ebenfalls mit der Schule absprechen und ist selbstverständlich gerne gesehen.

Das Rähmchenmaß Geplant sind Schaukästen in den Maßen Deutsch-Normal und Zander. Sollten Sie ein anderes Maß verwenden und trotzdem gerne an unserem Projekt teilnehmen, kontaktieren Sie uns, wir versuchen kurzfristig auch für Ihr Maß eine Lösung zu finden.

Honigverkauf und andere Vorteile Nur für eine begattete Königin muss man seinen Ableger nicht in eine Schule stellen? Das stimmt, aber es gibt weitere Vorteile, die nicht unerheblich sind. Wirtschaftlich ist für Imker immer der Honigverkauf, das wissen wir. Anderseits wollen wir an unser Projekt keine Honigabnahme knüpfen. Wir sind uns aber sicher, dass die meisten Schulen ein Interesse daran haben, schuleigenen Honig zu vermarkten. Hier lassen sich schnell individuelle Lösungen besprechen. Wir als Imker sehen uns in der Pflicht, alle Generationen für das Thema Insekten zu sensibilisieren. Dies zu fördern, indem wir bereits früh Berührungsängste und Unwissenheit abbauen, ist ein wichtiges Ziel. Mit diesem Projekt rücken wir diesem Ziel ein Stück näher. Nehmen Sie teil und unterstützen Sie dieses Projekt mit seinen Zielen. Es sichert Zukunft.

Kommunikation mit der Schule Wir stellen den Kontakt zu einer interessierten Schule her. Diese sollte sich außerhalb des Flugradius ihres Bienenstandes befinden, aber gleichzeitig für Sie gut zu erreichen sein. Die Kommunikation läuft über den kurzen Weg direkt über einen Ansprechpartner an der Schule. Nach Absprache lässt sich ein Transport auch von unserer Seite aus organisieren.

Zusammengefasst… … der Aufwand von Seiten der Imkerin/des Imkers kann sehr gering gehalten werden. Wir wollen aber auch bei Ihrem Interesse einen engeren Kontakt zwischen Imker*in und Schule fördern. Sprechen Sie uns gerne an, wir unterstützen Sie gerne.