Ausflug zur Belegstation auf Spiekeroog 

Einen herrlichen Sommertag im Juni hatten uns Marten und Stefan für den Ausflug nach Spiekeroog 

ausgesucht. Und so trafen wir uns zu zehnt, bepackt mit Tages- und Frühstücksverpflegung, Windjacken

und Sonnencreme, um 10 Uhr am Fähranleger Neuharlingersiel. Eine halbe Stunde Überfahrt und wir 

waren auf der Insel. Mit uns an Bord der Fähre war eine Palette mit EWTs (Einwabenkästen) voller

Königinnen. Die königlichen Damen, die jetzt 2-3 Wochen auf der Insel blieben, wurden von Horst Schäfer, 

der uns mit seiner Frau Anne abholte, auf ein Lastenrad umgeladen. 

Ein kurzer Spaziergang auf dem Deichweg brachte uns zur Belegstation, wo wir zunächst ausgiebig frühstückten.Währenddessen erzählte uns Horst die Historie der Belegstation und den Betriebsablauf.  Täglich müssen zahlreiche EWTs auf Eiablage kontrolliert und darüber Buch geführt werden. Zwei Personen sind immer vierzehn Tage auf der Insel, um den Transport von und zur Fähre, die täglich Kontrolle und die Buchführung zu schaffen. Die anderen Belegstellen auf den Ostfriesischen Inseln arbeiten konzeptionell anders. Obwohl einige stärker belegt sind werden sie oft nur 1-2 Tage in der Woche betreut.


Horst zeigte uns die weitläufige Anlage, die idyllisch am Ortsrand gelegen, direkt in die Dünen führt. Ihre Unterkunft ist eine hübsche Holzhütte mit Strom, fließend Wasser, zwei Schlafräumen und Bad. Sehr komfortabel für eine Belegstation, da waren sich alle einig.Wer Interesse hat und sich vorstellen kann zwei Wochen die Belegstation zu betreuen, kann sich beim Züchterring Aller-Wümme oder Horst Schäfer melden.


Näheres unter: https://www.bienenzucht.de/inselbel.htm

Zum Ende noch ein längerer Spaziergang durch die Dünen, in der Hoffnung den Drohnensammelplatz zu entdecken. Den fanden wir nicht, doch als der Weg plötzlich auf einen riesigen, leeren Strand und die Nordsee mündete, waren wir entschädigt.  Herrlich!
Vor Abfahrt der Fähre stillten wir unseren Hunger noch mit Burger oder Fischbrötchen.
In Neuharlingersiel konnte Marten noch seine Inselköniginnen abholen und mit nach Hause nehmen.
Höchstzufrieden, voll mit neuem Wissen und der Abendsonne im Rücken fuhren wir heimwärts.
Nicole Ehnert

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