Beuten am Lehrbienenstand

Heidekörbe:
Lüneburger Stülper und Karnitzkorb

• Klassische Form und Inbegriff / Symbol der Imkerei.
• heute fast nur noch aus Liebhaberei genutzt, als Blickfang
• bekannt seit dem Mittelalter

Vorteil:
• beweglich / Naturwabenbau
• kommt dem natürlichen Lebensraum nah

Nachteil:
• der kleine Raum fördert den Schwarmtrieb
• eine Durchsicht ist kaum möglich/
• Ernte durch abtöten oder heraustrommeln

Seegeberger Magazinbeute
• seit 1960 bekannt, Ursprung in Schleswig-Holstein

• 11 Waben im Deutsch Normalmaß, Quadratische Bauweise
• Beute schrumpft etwas mit der Zeit.
• Warm und Kaltbau möglich und auch verdreht zu einander

Vorteile:
• das Raumangebot ist nach Bedarf anpassbar
• alle Waben haben die gleiche Größe
• gute Wärmedämmung
• robust
• zum Wandern gut geeignet

Nachteile:
• Brutraum mit einer Zarge eher etwas zu klein, bei zwei Zargen ist der Raum eher zu groß
Honigzargen sind recht groß und schwer, Gewicht ca.30kg
• um an den Brutraum zu kommen, muss der Honigraum abgenommen werden – viel zu heben= nicht sehr rückenfreundlich

Golzbeute / Trogbeute
• entwickelt durch die Union der Basiszüchter
• Ursprung 60er Jahre, inspiriert von Bruder Adam

Vorteile:
• Imkern in einer Ebene, Beute kann in der für den Imker günstigen Höhe aufgestellt werden = rückenfreundlich

Nachteile:
• nicht erweiterbar
• schwierig zum Wandern, da schwer und groß

Top Bar Hive (TBH) oder Kenia TBH

• – entwickelt an der Guelph Universität / Kanada im Rahmen der Entwicklungshilfe für Afrika.
• – naturnahes Imkern bei gleichzeitiger, zeitgemäßer und nötiger Möglichkeit guter Varroa- Behandlung.

Vorteile:
• wenig Material Bedarf
• Bienenvolk kann in seiner Natur nahen Entwicklung gut beobachtet werden

Nachteile:
• wenig Honigertrag im Vergleich zu Beuten mit einsetzbaren Waben / Mittelwänden
• Varroa- Behandlung ist gut möglich, aber etwas aufwändiger



Die Infos zu den einzelnen Systemen erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.