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Unsere Besuchertage finden Sie hier.

 

 

 

 

Der Lehrbienenstand auf dem Lür-Kropp-Hof
Seine touristischen Aspekte

 

Am Rande des wunderschönen Parks auf dem Lür-Kropp-Hof befindet sich der Lehr- und Schaubienenstand des Imkervereins Bremen von 1875 eV. Er wurde gebaut, um den imkerlichen Nachwuchs praxisnäher ausbilden zu können und gleichzeitig Besucher über Bienen zu informieren.

In fünf Schaubeuten kann gefahrlos das Innenleben eines Bienenvolkes mitverfolgt werden. Regelmäßig ist auch die Königin zu sehen. Man kann mitverfolgen, wie sie Zellen inspiziert, Eier legt und sich von ihrem Hofstaat versorgen lässt. Der Bienentanz, mit dem die Bienen die Fundstellen von guten Futterquellen kommunizieren, lässt sich nicht nur miterleben, sondern man kann die Informationen auf eine Karte im Lehrbienenstand übertragen und so bestimmen, wo sich die Futterquelle befindet.

Auf dem Lehrbienenstand werden viele Bienenvölker in unterschiedlichsten Behausungen gehalten. So finden Sie eine Lagd mit herkömmlichen Bienenkörben, wie sie sie früher in der Lüneburger Heide eingesetzt wurden ebenso wie eine Neuentwicklung, die Top-Bar-Hive. Und natürlich die derzeitige Standardbeute, die Magazinbeute.

Wenn Sie auf den Lehrbienenstand kommen, werden sie von einer großen Rolandstatue, die die bosnischen Künstler Amir Omerovic und Mirsad Herenda geschnitzt haben. Das besondere dieser Statue ist, dass auch sie ein Bienenvolk beherbergt. Das Flugloch befindet sich unter der Gürtelschnalle. Eine weitere sehenswerte Statue befindet sich links davon: Bruno. Bruno ist eine mehr als mannshohe Statue eines Bären, die der Bremer Künstler Jürgen Lenz mit einer Kettensäge aus einem Eichenstamm gefräst hat.

Auf dem gesamten Gelände wird auf großen Schautafeln über Bienen und ihre Bedeutung für die Lebensmittelproduktion und allgemein für die Umwelt informiert. In einer sogenannten Bienenweide lernen Sie Pflanzen kennen, die für die Ernährung der Bienen von Bedeutung sind.

In unserem Bienenspeicher sind eine Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen ausgestellt, die Imker für ihre interessante Tätigkeit benötigen. Dabei befinden sich auch viele Gerätschaften, die in früheren Zeiten verwendet wurden. Einige Exponate zeigen die Entwicklung der Bienenbehausungen, kunstvoll geschnitzte Bannbeuten und vieles mehr. Zum Beispiel eine aus einem Palmstamm gefertigte Bienenbehausung, wie sie auf Bali eingesetzt wird oder eine aus Fenchelstengeln gebaute Beute aus Sizilien. Eine interessante Bücherei mit zum Teil alten Büchern rundet das museale Angebot im Bienenspeicher ab.

Der Lehrbienenstand ist aber nicht nur für Bienen da. In einem Baum wurde eine Hornissenkasten aufgehängt und auch diverse Hummelkästen sind zu sehen. Eine 3. Klasse der Schule Oberneuland hat mit uns ein Insektenhotel gebaut, eine Heimstatt für eine Vielzahl von Solitärinsekten. Mit etwas Glück kann man beobachten, wie sie die angebotenen Nisthilfen ausnutzen und Hohlräume für ihren Nachwuchs herrichten.

 Beginnend mit dem 1. Mai eines jeden Jahres bis in den August hinein findet alle zwei Wochen ein Tag der offenen Tür statt. An diesen Tagen stehen für Führungen und Ihre Fragen erfahrene Imkerkollegen für Sie bereit. Das ist in diesem Jahr noch an folgenden Terminen der Fall:Besuchertage hier.

Darüber hinaus können nach Absprache auch andere Besuchstermine vereinbart werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!